Ge-Halin – Geschichte

Vom Handwerksbetrieb zur Hochtechnologie

Die Entwicklung von Ge-Halin führte von der Schuhmacher-Werkstatt bis zum Hersteller von Abfüll- und Beschickungsanlagen. Immer mit im Spiel: pastöse Stoffe.

1896

Christian Gscheidle gründet in Höchst am Main ein Geschäft für Maßschuhe und Schuhreparaturen.

1920er-Jahre

Schuhfabriken machen die Herstellung von Straßenschuhen unrentabel.

1930

Während der Weltwirtschaftskrise musste gespart werden: Lederwaren werden mehrfach auf- oder umgefärbt. Da Echtfarbe nicht gleichmäßig deckt und Deckfarbe nicht einzieht, entwickelt Hermann Gscheidle in zahllosen Versuchen eine Lederfarbe – zunächst für den Eigenbedarf, später für den Vertrieb über Vertreter.

1938

Mit der Heirat von Erna Gscheidle tritt Adam Weil in die Firma ein, die jetzt Gscheidle & Co. heißt.

Schuhreparaturen auf Zuteilung und die weiterhin gefragten Industrieschuhe bringen das Unternehmen durch den Zweiten Weltkrieg.

 

 

1948

Nach dem Zweiten Weltkrieg bricht die Holzschuhfabrikation zusammen, aber die Produktion von Lederpflegemitteln hält den Betrieb am Leben. Schnell wird die Produktpalette um Polituren für Möbel, Metalle und Fußböden erweitert, und Streubohnerwachs nach einem patentierten System entwickelt sich zum Verkaufsschlager.

1950er-Jahre

Durch das Aufkommen von Teppichböden sinkt der Bedarf an Bohnerwachs. Wenn überhaupt sind handliche Mengen gefragt, am besten in Plastiktuben. Adam Weils Sohn Herbert entwickelt einen Maschinenplan, um die Tuben mit Druck befüllen zu können.

Der Grundstein für die Herstellung von Abfüll- und Beschickungsmaschinen ist gelegt.

1968

Die ersten Beschickungsmaschinen mit hydraulischer Dosierung werden konzipiert.

1982

Der erste Vollautomat für Dichtstoffe wird hergestellt.

1988

Nach einer grundlegenden Umstrukturierung heißt das Unternehmen Ge-Halin Weil & Co. GmbH. Zahlreiche Beschickungs-, Dosierungs- und Tubenverschließungstechnologien werden patentiert und fördern die Entwicklung des Unternehmens.

Heute
Seit 1993 führen Herbert Weil und Hans-Jürgen Lauer die Ge-Halin Weil & Co. GmbH gemeinsam. Rund 20 Mitarbeiter am Standort Wicker (Flörsheim) und eine Vertretung in Großbritannien versorgen Kunden auf der ganzen Welt mit passgenauen Abfüll- und Beschickungsmaschinen.

Ge-Halin ist heute erste Adresse für Abfüllmaschinen im Zweikomponenten-Bereich.

Der Name Ge-Halin

Der Name Ge-Halin setzt sich zusammen aus den Anfangsbuchstaben des Gründernamens Gscheidle und dem H des Gründungsortes (Frankfurt-)Höchst.

Das Logo von Ge-Halin

Als Ge-Halin das Logo entwickelte, waren Bildmarken sehr populär, und so entschied man sich für den Truthahn mit seiner charakteristischen Silhouette als Wappentier.

Kontakt

Wir sind gerne für Sie da:

Ge-Halin Weil u. Co. GmbH
Steinmühlenweg 15
65439 Flörsheim-Wicker

Telefon: +49 (0) 6145 9582-0
Fax: +49 (0) 6145 4949
E-Mail: office@ge-halin.de